Maria Königin, Lingen & St. Marien, Lingen-Biene

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St. Marien, Biene

Gemeindegründung

Am 14. Dezember 1922 wurde die Kirche St. Marien in Biene durch den damaligen Bischof von Osnabrück, Dr. Wilhelm Berning, der gebürtig aus Lingen stammte, feierlich eingeweiht. Bis dahin gehörten die damals selbstständigen Gemeinden Biene und Holthausen zur Pfarrgemeinde St. Bonifatius, Lingen (Ems).
Am 23. März 1923 entsandte der Bischof mit Pastor Hermann Heinrich Schulte einen eigenen Geistlichen in die Gemeinde, nachdem bisher zunächst Pater Müller und dann Pater Karl Stephan Schuffels aus dem Kloster Handrup sonntags den Gottesdienst mit der Gemeinde in Biene gefeiert hatten.
Im Jahr 1924 wurde St. Marien als Kuratiegemeinde eingerichtet, bevor es im Jahr 1960 zur Errichtung einer selbstständigen Pfarrei kam.

Schon im Jahr 1912 wurde die erste Geldsammlung für einen Kirchbau durchgeführt. Doch durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges am 2. August 1914 wurde der Plan, eine neue Kirche zu bauen, zunächst unmöglich gemacht.
Nach Ende des Krieges 1918 beschloss man am 23. März 1919 in einer Gemeindeversammlung, eine neue Kirche für Biene und Holthausen zu bauen.

Patronat

Als Kirchenpatronin wurde die Gottesmutter Maria gewählt, da es damals im ganzen Kreis Lingen keine Marienkirche gab.
Das Patronatsfest ist am 15. August.

Entwurf / Planung Erster Entwurf für die Kirche St. Marien, Biene

Der Bauunternehmer Meyering aus Haren wurde beauftragt, einen Entwurf für die neue Kirche zu machen. Angenommen wurde aber schließlich der Entwurf des Architekten Herrmann aus Meppen, nach dem die Kirche im gotischen, etwas modernisierten Stile in Bruchsteinen gebaut wurde.

Bauzeit

Im Mai 1921 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen. Die Maurerarbeiten führte der Maurermeister Th. Senger aus Lingen durch. Infolge der Inflation und den damit verbundenen finanziellen Problemen verzögerten sich die Arbeiten immer wieder, bis dann endlich am 14. Dezember 1922 die feierliche Einweihung durch Bischof Dr. Wilhelm Berning erfolgen konnte.

Baustil

Im Handbuch des Bistums Osnabrück heißt es in der Beschreibung der Kirche: „Einschiffiger Haussteinbau mit neugotischen Stilelementen (Spitzbogenfenster). Der Westturm mit geschweiftem Hahn erhebt sich aus dem Kirchenschiff.“